Serien-Hauptrolle: MUCKI ZUCKI - Zwischen Hantelbank und göttlicher Eingebung
- zebit6
- 26. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 10 Stunden
Anfang des Jahres, im Januar, fanden die Dreharbeiten zum Pitching Trailer der Comedy-Serie „Mucki Zucki“ statt (Regie und Buch: Daniel Steiner). Gedreht wurde im Green Gym in Prenzlauer Berg – eine Kulisse, die den Ton der Serie ziemlich genau trifft: zwischen Muskelkult, Selbstoptimierung und latentem Kontrollverlust.

Im Zentrum steht Ralf Zuckowski, genannt Zucki – Fitnessstudiobetreiber, Underdog, jemand, der es allen recht machen will und dabei regelmäßig übergangen wird. Von seiner Kundschaft, von Investoren, von seiner Frau, von einer sehr präsenten Chi-Lates-Lehrerin. Ein Gefüge, in dem er lange funktioniert, aber selten wirklich gehört wird.
Bis sich etwas verschiebt.
Zucki beginnt, sich zu behaupten – nicht plötzlich und nicht perfekt, sondern Schritt für Schritt. Unterstützt wird er dabei von der griechischen Göttin Olympia, die ihm in Visionen erscheint und die Dinge mit einer ganz eigenen Klarheit kommentiert. Zwischen Proteinshakes und Sinnfragen entsteht so eine Figur, die sich aus ihrer Rolle herausarbeitet und langsam versteht, dass es nicht nur um sie selbst geht, sondern um die Gemeinschaft.
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Für mich ist dieses Projekt in mehrfacher Hinsicht besonders: Ich wurde für die Hauptrolle des Zucki gecastet. Eine Figur, die auf den ersten Blick eher zurückgenommen wirkt, aber genau daraus ihre Entwicklung bezieht. Gerade diese Mischung aus Komik, Verletzlichkeit und wachsender Haltung macht den Reiz aus.
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Der Dreh war intensiv: 16 Stunden, hohe Konzentration, viel Energie. Gleichzeitig ein Set, das von einem sehr klaren gemeinsamen Verständnis getragen war. Ein Team, das präzise gearbeitet hat, aufmerksam war und dabei nie die Freude am Projekt verloren hat.
Es gab viele skurrile Momente – inhaltlich wie auch ganz konkret am Set. Situationen, die genau so schräg waren, wie sie klingen, und gerade deshalb funktioniert haben. Und immer wieder diese kurzen Augenblicke, in denen alles zusammenkommt: Spiel, Timing, Rhythmus.
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Aktuell befindet sich der Trailer im Schnitt.
Das Material ist vielversprechend, die Welt steht, die Figuren tragen. Jetzt geht es darum, daraus eine Form zu finden, die zeigt, was in diesem Projekt steckt.
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